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Spiel des Jahres 2007

Nur ganz kurz und brandaktuell (gerade mal 10 Minuten alt die Meldung): Spiel des Jahres 2007 ist Zooloretto, die Brettspielvariante von Coloretto. Die Auszeichnung “Kinderspiel des Jahres 2007″ geht an Beppo der Bock.

Für Zooloretto gibt es auf dieser (nicht ganz übersichtlichen) Seite des Autors viele Downloads. Darunter (bisher) drei Erweiterungen, Anleitungen in vielen Sprachen, Spielvarianten (für zwei Spieler) und Übersichtskarten und Antworten auf häufig gestellte Fragen,

PS: Amazon war übrigens schneller als ich, da stehen die Auszeichnungen jetzt schon in der Produktbeschreibung drin…

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Jenga in unzähligen Varianten

Als ich vor etwas über 3 Monaten im Skiurlaub war (krass, wie kurz das erst her ist), hatte ich natürlich eine ganze Ladung Spiele dabei (wie immer), damit uns auch ja nicht langweilig wird. Hat auch perfekt funktioniert (vor allem Heckmeck am Bratwurmeck kam sehr gut an), der Dauerbrenner war aber bei mir und zwei anderen Urlaubsteilnehmer allerdings ein Spiel, dass ich nicht mitgebracht hatte und welches sich auch nicht in meiner (nicht wirklich kleinen) Spielesammlung befindet: Jenga.

Mini jenga

Das ganze in einer Mini-Reiseausgabe (mit ca. 5cm Kantenlänge etwas größer als die oben abgebildete Variante, zu der es auf dieser japanischen Seite mehr “Infos” und Bilder gibt) und jeden Abend haben wir uns neue Varianten ausgedacht (vorher natürlich der obligatorische Jagertee um die Kreativität zu fördern). Und ich war überrascht, wie sehr uns das “uralte Kinderspiel” doch faszinieren konnte.

Und da wir da wohl nicht die einzigen sind, gegegnet einem das Thema immer wieder. So war zum Beispiel in der letzten Ausgabe von “Schlag den Raab” Jenga eins der Spiele, mit dem es um eine Million Euro ging:

Und damit die “Jugend von Heute”, die ja mit Holzspielzeug nicht mehr wirklich zu locken ist auch in den Genuss eines solches Spieles kommt, gibt es tatsächlich eine Spielekonsolenumsetzung für die Wii.

Und auch für die Fans von “Fluch der Karibik” gibt es die passende Variante: Knochen-Jenga.

Knochen Jenga

Interesant finde ich auch die Idee, Jenga mit Flaschendrehen zu kombinieren. bei “Jenga Sag’s oder Tu’s” befindet sich auf jedem Stein eine Frage oder Anweisung, die nach erfolgreicher Rausholaktion befolgt bzw. beantwortet werden müssen. Ich persönlich finde eine normale Partie aber schon unterhatsam genug…

Die Wettsüchtigen dürfen natürlich auch nicht vernachlässigt werden und so gibt es mit Jenga Casino eine Variante, in der die Steine mit (von außen nicht sichtbaren) Nummern beschriftet sind. bevor eine Spieler nun einen Stein herazszieht, dürfen alle Spieler wetten, was für eine Nummer sich da wohl drauf befindet (oder auch was für ein Numernbereich), und ob der Turm einstürzt oder nicht.

Abschließend noch ein lustiges Video (ich tippe mal auf Fake), in dem ein Reporter ein riesiges Jenga-Kunstwerk einreißt:

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Kann ich mit Karte zahlen?

Ganz früher hat man ja wohl mal (okay, vielleicht nicht in Deutschland) mit Muscheln bezahlt (passend zum Blog verlinke ich hier einfach mal das Spiel Kula Kula, in dem es um genau diese Sache mit echten Muscheln geht. Kein Knaller das Spiel, aber schicke Muscheln und schöner Spielplan).
Irgendwann hat sich dann das Papiergeld durchgesetzt und dieser Tatsache verdanken wir es, dass vielen Spielen etliche Bündel bunter Scheine beiliegen, die von einem möglichst vertrauenswürdigen Mitspieler verwaltet werden müssen.
Aber sind Geldscheine nicht Vergangenheit? Ja, denn heute zahlt man (vor allem in Amerika) immer mehr mit der Karte. Und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass sich Visa mit Parker zusammengetan hat und man bei “Monopoly Banking” nun seine vollkommen überzogenen Hotelrechnungen mit ner Kreditkarte zahlen kann:

Monopoly mit Kartenzahlung

Ob das dem Spiel gut tut ist eine ganz andere Frage. Ich würde mal dagegen tippen, da man so kaum einen Überblick hat, wer denn nun wie reich ist. Außerdem tut es doch viel mehr weh, wenn man nen dicken Bündel Scheine über den Tisch reicht, als wenn man mal eben ne Karte durch den Schlitz zieht. Und wenn man sich die Amazon-Rezensionen so anschaut, dann dauert das mit dem Kartenlesegerät auch deutlich länger, was nicht unbedingt förderlich ist.
Also lieber doch zu einer der unzähligen anderen Varianten greifen. Mein Favorit wäre momentan die Spongebob Edition. So Ananas-Häuser sind doch was feines ;-)

(via Werbeblogger)

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Wie schön man sich bei “Mensch ärgere dich nicht” ärgern kann

Hab gestern dieses Blog auf der “Blog-Alm” angemeldet, man muss ja alles mal probieren. Und als ich dann heute meinen Eintrag betrachten konnte, hab ich mir auch mal ein paar andere Blogs angeguckt, die ich noch nicht kannte.
Einer davon war “Das Kopfschüttel-Blog”, welches auch sofort in meinem Feed-Reader gelandet ist. Worum es geht? “Ein Blog nicht nur für Männer. Die charmanten alltäglichen Dinge der Frauen, die uns Männer nur zu einem bringen: zum Kopfschütteln.”

Und umso toller war es dann, als gleich der erste klasse Eintrag thematisch optimal hier hin passt. Wiedergegeben ist ein Auszug aus einem “Mensch ärgere dich nicht”-Spiel des Autors mit seiner Liebsten. Unglaublich lustig und doch so realistisch.

Kleine Kostprobe gefällig?

“Wir sollten viel öfter spielen…”
“Nee, danke.”

“Was denn?? Nur, weil ich mal gewinne?”
“Das wäre ja OK, aber dein dauerndes Indianergeschrei nervt!”

“Uh bu bu bubu bu huuuu!”
“Schatz! Das nervt! Los, würfel endlich.”

“Siehst du das? Siehst du das? HIER! POING!!!”

[Meine Liebste hat eine Zwei gewürfelt. Dummerweise ermöglicht ihr das den Rauswurf meiner letzten auf dem Spielbrett verbliebenen Figur. Die Liebste nimmt ihren eigenen Kegel, hebt ihn an, zieht damit mehrere Schleifen durch die Luft und stürzt sich dann wie Spiderman auf meinen armen Kerl in Blau, der mit einem Elefantentritt vom Brett gefegt wird und irgendwo drei Meter weiter polternd hinter dem Sofa landet.]

Den gesamten lesenswerten Artikel gibt es hier.

Erinnert mich an ein MädN-Spiel mit meiner Oma, wo sie mir einen Würfel untergejubelt hatte, der nur Einsen, zweien und dreien hatte und ich ewig gebraucht hatte zu realisieren, warum ich denn so lange zum Rauskommen brauche…

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Brettspielblogs – eine Übersicht

Heute will ich einmal einen Blick in die Blogosphere werfen und euch andere Blogs vorstellen, die auch das Thema Spiele behandeln. Damit wird dann endlich auch meine Blogroll gefüllt. Also los (bevor es jemand übersieht: Die Überschriften sind Links zu den entsprechenden Blogs):

Brettspiel-Blog
Brettspiel-Blog
Der Name sagt schon alles: Das hier ist tatsächlich ein Brettspiel-Blog…
Blog-Chef ist Jan Theofel, der auch in einigen anderen Blogs seine Finger im Spiel hat. Maßgeblich in seinem Technik-Blog und seinen Koch-Blog. Außerdem gibt es seit Ende November mit Michael Blumöhr wieder einen zweiten Autor.
Was gibts zu lesen? Hauptsächlich Spielekritiken, die (behaupte ich jetzt einfach mal) sachlicher und objektiver daherkommen als ich es hier versuche. Die Mischung der vorgestellten Spiele ist relativ gut, sollte für jeden was dabei sein. Die Kritiken stammen meist aus der Fedter von Michael, Jan streut dann ab und an mal noch andere Beiträge ein oder stellt (selten) auch ein Spiel vor.
Besonders beliebt hat sich das Blog bei mir übrigens dadurch gemacht, dass ich bei einem dort ausgeschriebenen Gewinnspiel gewinnen konnte. Wohoo!

Bretterwelten
Bretterwelten
Über einen der “Nicht-Spielkritik”-Beiträge von Jan bin ich dann auf das neue Blog “Bretterwelten” aufmerksam geworden. Zu der Zeit stand “Der will doch nur spielen” kurz vor dem Start. Hätte ich die “Bretterwelten” vorher kennengelernt, hätte ich mir wohl einige Denkarbeit sparen können, denn Stefan hat dort all seine Überlegungen über den Aufbau seines Blogs und die Kategorisierung der Spiele ausführlich geschildert.
Und was gibt es sonst so zu lesen? Auf den Bretterwelten gibt es weniger Spielkritiken (kommen aber sicher auch noch), sondern vielmehr einen Blick hinter die Kulissen. Wie erfindet man Spiele und wie bekommt man die dann unter die Leite. Liest sich alles sehr gut und ist hochinteressant. Bin jetzt schon begeistert.

Pöppelpod
Pöppelpod
Schwer zu erraten: Es handelt sich um einen Podcast. Da ich für Podcasts viel zu ungeduldig bin, hab ich leider noch nicht ganz so viele gehört. Hauptsächlich handelt es sich um Interviews mit Spiele-Autoren, aber auch von Messeneuheiten wird ausführlich mit Interviews berichtet. Eigentlich eine klasse Sache, ich sollte mir das einfach mal für Zugfahrten aufheben, auf die Idee bin ich irgendwie noch nicht gekommen…

unknowns.de Spielblog
unknowns.de Spielblog
Hier gibt es fast ausschließlich Spielekritiken, die entweder vom Autor “Sankt Peter” oder einem der unzähligen freiwilligen Helfer stammen. Dadurch, dass die (ausführlichen) Kritiken von so vielen verschiedenen Autoren stammen, lässt sich über Qualität und Stil nicht so viel sagen. Aber zumindest für jeden Geschmack sollte dadurch etwas dabei sein.

Spielbar.com
spielbar.com
Auf der Spielbar (die seit Ende November als Blog daherkommt, vorher war das aber auch schon eine gute Anlaufstelle) geht es Peer Sylvester (Autor des Buches “Jam Dudel. und 29 andere Spiele” und des Spieles Monochrome) weniger um Spielekritiken als um ein Auseinandersetzen mit der Spieleszene. Aber da er das alles viel besser erklären kann, zitiere ich einfach mal:

Nun, die meisten Brettspielseiten beschäftigen sich primär mit Rezensionen. Manchmal fällt auch noch ein kleiner Bericht über eine Messe oder so ab. Was fehlte ist bislang eine kritische Auseinandersetzung mit der Szene, ein Kommentar, eine Analyse von Mechanismen – und damit sind nicht nur die in den Spielen gemeint.
[..]
Was ich hoffe zu liefern sind Denkanstösse und natürlich gut lesbare, unterhaltende Texte. Was ich auf jeden Fall liefere sind Beobachtungen, Eindrücke und lose Gedanken. Eben ein Brettspiel-Blog – genau so etwas, wie das, das es im englischsprachigen Raum schon in hoher Qualität gibt (Boardgamenews, Gone Gaming, Chris Farrells Gaming Blog, Tao of Gaming…)

Und ich denke das gelingt ihm auch ganz gut. Man merkt, dass er “vom Fach” ist und da auch was hinter seinen Worten steckt. Nicht immer leichte Kost, aber dafür um so interessanter.

Ludonauten.de
Ludonatuen.de
Hier ist seit Mitte Januar nichts mehr passiert, d.h. ich weiß nicht, ob das Blog noch weitergeht, oder schon gestorben ist. Auf den ersten Blick (hab es erst “tot” kennengelernt) scheint es dort eine Mischung aus Spiele-News und Rezensionen gegeben zu haben.

Spiel-Premieren
Spiel-Premieren
Arby hat mich in den Kommentaren auf sein Blog aufmerksam gemacht. Wenn ich das richtig gesehen habe, gibt es dort ausschließlich Rezensionen, die sehr ausführlich ausfallen (ich glaub das geht kaum anders, bei wurden die bisher auch immer deutlich länger, als ich gedacht hatte). Wichtig dabei ist, dass es sich (wie der Titel erahnen lässt) um Spiel-Premieren handelt, d.h. der Autor hat die Spiele für seine Rezension erst einmal gespielt. Daher sollte man statt “Rezension” wohl lieber “erster Eindruck” schreiben.

Fairplay Online
Fairplay Online
Fairplay Online scheint sich eher an die Abonnenten des Fairplay-Magazins zu richten, da dort zwischen verschiedenen Rezensionen immer mal wieder Beiträge speziell zu dem Magazin stehen. Aber wenn man sich daran nicht stört, so kann man sich an Rezensionen erfreuen, die von Leuten geschrieben, die sowas beruflich machen und daher qualitativ tendenziell eher besser sein sollten. (Hatte noch kein Zeit, mich da stark einzulesen, darum erstmal nur ein “sollten”…)

Brettspieler aus Leidenschaft
Brettspieler aus Leidenschaft
Hier geht es sehr gemischt zu: News, Rezensionen, Buchvorstellungen und sonstige Artikel um Spiele. Besonders angetan hat es mir die Vorstellung der Erklärbär-Gattung. Zähle ich doch selber zu dieser Spezies, auch wenn ich nicht so detailliert eine Strategie preisgeben könnte, die hab ich nämlich nicht. Also nicht bewusst, unterbewusst wird da wohl schon eine vorhanden sein, ich sollte mal genauer aufpassen, wenn ich was erkläre. Denke aber, dass es ganz gut hinkommt.

Der will doch nur spielen
Der will doch nur spielen
Nur der Vollständigkeit halber will ich mich hier auch noch erwähnen und die Frage beantworten, was ich denn anders mache als die anderen. Irgendeine Daseinsberechtigung muss es ja geben: Mein Ziel ist es, Nicht-Spieler fürs spielen zu begeistern und dafür erweitere ich den Horizont etwas und berichte auch über Randbereiche. Seien es nun die ausgefallenen Wohnungseinrichtungen im Spiele-Design, lustige themenbezogene Videos oder lebensgroß nachgebaute Spiele (der Artikel sollte bald kommen). Ich will nicht nur informieren, sondern auch unterhalten und dadurch Interesse schaffen.
Und dazu will ich auch eine Brücke zu den “normalen” Bloggern bauen, hab da schon ein paar Ideen im Hinterkopf. Hauptzielgruppe sind also nicht die Spieler (aber auch die sollten bei mir gut aufgehoben sein), sondern die, die es erst noch werden sollen ;-)

Wer kennt noch mehr? (Ich suche nicht nach News-Feeds, wie dem von der spielbox oder Fairspielt und auch nicht nach Blogs von Spiele-Verlagen wie z.B. Lookout-Games, sondern nach “richtigen” Brettspielblogs. Den gamemob würde ich da auch nicht zu zählen…)

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Tach, Post! (XXXII): Carcassonne

Heute bin ich mal multiblogorell. Eigentlich gibts die “Tach, Post!”-Reihe nur auf meinem privaten Blog DonsTag. Zum Start dieses Blogs hab ich mich dann aber nochmal an die Tastatur gesetzt und einen solchen Brief zum Spiele-Thema verfasst. Und darum gibts den heute hier (hey, ich brauch endlich mal Besucher hier…).
Für alle, die “Tach, Post!” nicht kennen, gibts eine kurze Erklärung: Ich schreibe Briefe an Firmen, die nicht wirklich ernst gemeint sind und meist völlig abstrus sind. Und dann antworten die Firmen hoffentlich.Länger erklärt ist das ganze hier, wo auch die vorherigen Briefe (man erkennt es an der römischen Zahl oben: Es gibt schon 31) verlinkt sind. Darunter ist auch ein anderer Spiele-Brief, den ich hier der Vollständigkeit halber auch noch verlinke. In dem Brief geht es um meine arme Oma, die die Altersempfehlung ihres Lieblingsspieles Malefiz überschreitet und nun ganz traurig ist.
Aber worum geht es in dem heutigen Brief? Ganz einfach, um dieses arme behinderte Carcassonne-Männchen:

behinderte Carcassonne-Figur

Und hier ist der Brief:
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Deutscher Spiele Preis: Jetzt wählen

Die bekannteste Auszeichnung für Spiele ist in Deutschland sicherlich das “Spiel des Jahres”. Wenn an Weihnachten von irgendeiner Oma, Tante oder was auch immer ein Spiel gekauft wird, dann guckt sie meistens nach dem roten Pöppel, der für Qualität spricht. Zumindest, wenn es um Familienspiele geht, also Spiele, die nicht zu kompliziert sind und daher von allen (eben der ganzen Familie) schnell verstanden und mit Spaß gespielt werden können.
Oft sind diese Spiele für die Vielspieler allerdings etwas zu einfach, bzw. einfach nicht gut genug. Die wirklichen Spieleperlen bleiben von dieser Auszeichnung meistens unbeachtet. Im letzten Jahr wurde diese Lücke dann durch den “Sonderpreis Komplexes Spiel” geschlossen.
Aber das wäre eigentlich auch nicht nötig gewesen, da es für solche Spieler eine ganz andere Auszeichnung gibt, nach der man sich richten kann: Den Deutschen Spiele Preis.
Hier wählt nicht eine Jury, deren Entscheidungen (zumindest von mir) nicht immer nachvollziehbar sind, sondern die Spieler selbst. Ok, nicht allein, sondern auch Händler und Journalisten. Ändert aber nichts daran, dass es sich beim Deutschen Spiele Preis um einen Publikumspreis handelt. Und da sich daran eher diejenigen beteiligen, die sehr gerne und sehr oft spielen, kommt da als Gewinner auch eher ein Spiel bei raus, dass nicht unbedingt familientauglich ist, sondern halt auf die Vielspieler abzielt.
Und warum ich das alles überhaupt schreibe: Seit heute dürfen wieder Stimmen abgegeben werden. Bisher hat (wenn ich mich richtig erinnere) noch nie ein Spiel gewonnen, dem ich die meisten Stimmen gegeben habe, mal gespannt, obs in diesem Jahr klappt (bestimmt nicht, denn ich kann mich gerade ein kein herausragendes Spiel erinnern, die guten Spiele dieses Jahrganges sind wohl an mir vorbeigegangen…).
Wer noch ein extra Anregung braucht: Es wird unter allen Teilnehmern der Abstimmung über 100 Spiele und Freikarten für die nächsten Internationalen Spieltage SPIEL in Essen verlost.

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Was soll das hier?

So, in den nächsten Tagen soll hier endlich mal Leben ins Blog kommen (ein paar Beiträge liegen schon fertig hier rum). Vorher sollte ich aber mal die Frage klären, was das denn soll. Warum denn noch ein Brettspielblog (ja, da gibt es noch ein paar mehr, die werde ich euch in den nächsten Tagen auch noch vorstellen und unten in die Blogroll einpflegen)?
Ganz einfach: Weil ich es anders mache als die anderen. Darum.
Mein Blog soll sich nicht nur an die Leute richten, die schon gerne spielen und jetzt nach Rezensionen suchen, um sich den Bestand sinnvoll zu erweitern (das soll hier aber natürlich auch möglich sein), sondern auch an die, die nicht verstehen können, was denn an so Spielen (ist doch für Kinder!) so toll sein kann. Ich will meine Begeisterung irgendwie rüberbringen und so immer mehr Leute vom Gesellschaftsspielfieber anstecken. Im echten Leben hab ich das sehr gut drauf, mal gespannt, ob das mit geschriebenen Worten auch so klappt.
Die Brettspielblogs, die ich bisher kenne, sind meiner Meinung nach auch zu oft eine Insel und vernachlässigen den Vernetzungsfaktor der Blogosphere. Ich will trotz des Nischenthemas in der ganzen Blogosphere rumeiern und mir themenrelevantes Zeug raussuchen. Ob das jetzt ein verspieltes Gadget ist, ein lustiges YouTube-Video (da kommt bald schon eins…) oder sonst was. All das soll hier hin, so dass ich möglichst viele Leute erreiche, die bisher gar nicht wussten, dass Spielen so toll sein kann.
Lasst euch überraschen, ich mach das auch und in nem halben Jahr schauen wir mal, wie viel ich denn durchsetzen konnte.

PS: Wer ich überhaupt bin? Ich bin der Don von DonsTag.

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