Archiv für Themenabend


Wir sind schwanger – Spiele, in denen es um Nachwuchs geht

Aus aktuellem Anlass präsentiere ich hier heute mal ein paar Spiele, in denen es um Schwangerschaft bzw. Nachwuchs geht, oder zumindest als Rand-Element enthält.
Eignen sich also auch prima als Geschenk-Idee für Schwangere (aber nicht für uns, da wir die Spiele schon alle haben)…

Der Klassiker: Das Spiel des Lebens

Fangen wir mit dem bekanntesten an: Spiel des Lebens von MB.

schwanger_spieldeslebens

Hier spielt man ja ein ganzes Leben durch und da bleiben Kinder nicht immer aus. Als kleine Stecker (wobei “klein” relativ ist, denn die Kinder sind genauso groß wie die Eltern…) wird der Nachwuchs ins Auto gesetzt und fährt dann mit über den Spielplan, bis es am Ende in den verdienten Ruhestand geht.
In der Neuauflage Generation Now sind die Kinder übrigens nur noch digital vorhanden, abgespeichert auf einer Lebenskarte des Spielers. Und damit man auch gleich lernt, was Nachwuchs eigentlich bedeutet, gibt es für jedes Kind zwar 350 Lebenspunkte pro Runde (eine Frau bringt 1.500), dafür kosten sie aber auch immer 10 bis 40% des Einkommens (eine Frau kostet erstaunlicherweise nichts).
Ich selber habe “Generation Now” noch nicht gespielt, man liest aber, dass es strategischer und besser als das Orginal sei und man bedenkenlos zu der Neuauflage greifen dürfte. Ich denk mal drüber nach…


Wie soll es heißen? Wie sind schwanger

Aber werden woir doch etwas konkreter. Bei Wir sind schwanger von Amigo ist der Name schon Programm, das Spiel darf aber auch gerne von Unschwangeren Menschen gespielt werden.

schwanger_wirsindschwanger

Die Spieler werden reihum schwanger (ja, auch Männer) und nun geht es darum, einen Vornamen für das Kind zu bewerten. Dafür wird aus einem riesigen Angebot an Vornamenskarten (allein darum schon eine gute Geschenkidee für Schwangere) per Zufall einer bestimmt (dabei gibt es “normale” Name, die meist auf Karten wie “Die Top-Vornamen aus dem Jahre XXXX”, oder “Die ‘aktuellen’ Top-Vornamen aus dem Land XY” oder sehr sehr ausgefallene (und meist sehr sehr schlimme) Namen, die nach Anfangsbuchstabe sortiert sind). Nun müssen alle Spieler diesen Vornamen (in Kombination mit dem echten Nachnamen des Spielers) mit ihren Karten bewerten. Aus einer großen Auswahl an Kriterien (z.B. “Der Name klingt wie ein Produktname”, “So ein Pech – Erst so ein Nachname und dann auch den Vornamen”, “Diesen Namen kann man gut rufen” oder “Der Name klingt wie aus einer fernen Kultur”) muss jeder Spieler 5 wählen. Dabei ist es dann wichtig, dass man Kriterien wählt, die auch andere Spieler wählen (man darf also mit seiner Meinung nicht alleine stehen), aber nicht solche, die jeder gewählt hat.
Ein sehr spaßiges Spiel, dass man auch ganz ohne Kinderwunsch spielen kann. Mit Kinderwunsch kann es aber gleich noch eine Hilfe sein, wobei der Anteil an abstrusen Namen schon sehr hoch ist…


Sieht ja genau aus wie die Mama: Familienbande

Nun macht der Name ja nur den halben Mensch aus, die andere Hälfte wird durch die Gene der Eltern bestimmt. Doch was bekommt das Kind von wem? Wessen Nase bekommt es, welche Augenfarbe? Eine sehr spannende Angelegenheit, die vom Spiel Familienbande von Winning Moves aufgegriffen wurde.

schwanger_familienbande

Hier geht es grob gesagt darum, einen Stammbaum aufzubauen (bzw. mehrere) und die Erbanlagen der Eltern schön weiterzugeben. Hier gibt es Sachen wie “rote Haare”, “dicker Mund”, “Segelohren” oder “schlechte Augen”. Jedem Spieler wurde am Anfang eine dieser Punkte geheim zugelost und sein Ziel ist es nun, eben dieses Erbgut (unauffällig) voran zu bringen und z.B. möglichst viele Brillenträger auf den Tisch zu bringen. Denn gewonnen hat am Ende der, dessen Merkmal sich am weitesten verbreitet hat.
Auffallend bei diesem Spiel ist, wie hässlich doch die Mehrzahl der Menschen aussieht. Ab und an ist nichtmal genau zu sagen, wer denn nun Mann und wer Frau ist (dafür gibt es dann den entsprechend gefärbten Vorhang an den Seiten). Sehr gruselig. Schult aber, dass man vorsichtig sein muss, ob und mit wem man sein Erbgut teilen möchte ;-)


Wer hat noch nicht, wer will nochmal: Fiese Freunde Fette Feten

Diese Frage muss man sich auch bei Fiese Freunde Fette Feten von 2F-Spiele stellen.
Bei diesem sehr verrückten Spiel geht es (ähnlich wie bei dem Spiel des Lebens) darum ein persönliches Leben durchzuspielen und dabei möglichst viele Lebensziele zu erfüllen. Um diese Ziele zu erfüllen, muss man bestimmte Kriterien (z.B. im Bereich der Gesundheit, Traurigkeit oder Gläubigkeit) erfüllen, wozu man oft die Hilfe anderer Spieler benötigt. Diese nimmt man z.B. mit zu einem Fußballspiel, lernt dadurch neue Freunde kennen, wird weniger traurig und alkoholabhängiger (das gleiche gilt auch für den Spieler den man mitnimmt, ob er will oder nicht). Das ganze geht dann auch noch weiter, so dass man sich auch gegenseitig heiratet, schwängert, voneinander scheiden lässt und so weiter. Eine sehr lustige Angelegenheit, die die mangelnde Spieltiefe absolut vergessen lässt.
Und um zum Thema zu kommen: Es gibt hier natürlich auch verschiedene Wege, an Kinder zu kommen. Einmal in der Pubertät (rote Karte: “Das erste Mal (leider ohne Pille)”) und fünfmal im “normalen Leben” (blaue Karten):

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Die Karten zu erklären würde den Rahmen sprengen. Kurz gesagt: Am linken Rand steht, was man für Voraussetzungen man erfüllen muss, um diese Karte nutzen zu können (z.B. muss man bei “saure Gurken essen” einen Freund haben, mit dem man Sex hatte) und unten erkennt man dann, was das für Folgen hat (in dem Beispiel: Man wird dicker und man selbst und der Partner bekommt ein Baby).
Die grünen Karten sind schließlich Lebensziele. Eines bringt einem ein Kind und nur für die Erfüllung eines einzigen Zieles braucht man dann auch mal ein Baby: “Familie”. Gleichzeitig eines der langweiligsten Ziele (es gibt auch Sachen wie “Beziehungskrüppel”, wo man drei gescheiterte Beziehungen braucht und traurig sein muss (und dann noch trauriger wird), oder “Elvis Imitator”, wo man keine Beziehung haben darf, dafür aber fett und alkoholabhängig sein muss um dann auch noch leicht drogenabhängig zu werden).


Als die Kinder noch Mammutfell trugen: Stone Age

Alkohol und Drogen sind Dinge, die es in de Steinzeit noch nicht gab, Kinder hat man aber trotzdem gekriegt. So auch in Stone Age von Hans im Glück.

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Hier geht es beim Nachwuch dann auch nur darum, seine Figurenanzahl zu erhöhen, um in den nächsten Runden mehr erreichen zu können (entweder werden die schnell erwachsen, oder aber Kinderarbeit war damals noch kein Problem). Und um Nachwuchs zu bekommen, muss man nichts weiter tun, als zwei Figuren in (vor) die private Hütte (ich hätte bei der Steinzeit ja eher mit Höhlen gerechnet…) zu stellen. Und schwups, ist das Kind auch schon da.


Jetzt wirds tierisch: Aquaretto

Ähnlich schnell geht es bei Aquaretto (der meiner Meinung nach besseren Version Zooloretto, welches auf dem auch guten Kartenspiel Coloretto basiert) von Abacusspiele, wo man einen Zoo aufbauen muss.

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Kommen hier zwei zeugungsfähige Tiere unterschiedlichen Geschlechts zusammen in ein Becken (wo immer nur eine Tierart liegt), so gibt es auch sofort Nachwuchs, der ebenfalls im Zoo untergebracht werden muss. Netterweise verzichten die Tiere darauf, den Nachwuchs schon im Transportwagen oder dem Depot zu zeugen…


Alles auf Anfang: Ursuppe

Und wo wir jetzt schon von den Menschen zu den Tieren übergegangen sind, können wir auch noch einen Schritt weiter zurückgehen, zur Ursuppe.
Denn im Spiel Ursuppe von “Spiele von Doris & Frank” geht es darum, mit seinem Amöbenstamm in eben jeder Suppe herumzutreiben, den Genpool zu verbessern und munter immer mehr Amöben in die Suppe zu werfen, die nicht weiter tun, als zu essen, zu kacken und zu treiben (eigentlich wie bei einem ganz normalen Menschenbaby).

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Hört sich sehr einfach an, ist aber das mit Abstand strategischste Spiel der hier vorgestellten, dauert auch gerne mal 1-2 Stunden, ist diese Zeit aber allemal wert. Ein wirklich sehr gutes Spiel, zu dem man sich auch gleich die Erweiterung kaufen sollte, mit der man das Spiel dann auch zu fünft oder sechst spielen kann. Zudem gibt es dort auch neue Gene.

Kommen wir noch zu zwei Spielen, die ich weder besitze (und auch nicht besitzen will) noch kenne, die ich aber bei Recherchen gefunden habe und hier einfach zu gut reinpassen.


Nur noch 3 Zentimeter: Who’s Having This Baby Anyway?

Das erste nennt sich “Who’s Having This Baby Anyway?” und passt thematisch ideal, hat aber den Namen “Spiel” nicht wirklich verdient. Die zugehörige Webseite hält sich zwar bei den Regeln bedeckt, dem amerikanischen Patentsystem sei dank, kann man die aber online inklusive Materialbeschreibung problemlos nachlesen.
Und das geht dann so: Jeder Spieler sucht sich eine Figur aus und stellt sie auf das Startfeld. Die 5 Kartenstapel werden gemischt und ein Startspieler bestimmt. Und in diesem Moment ist dann auch schon entschieden, wer das Spiel gewonnen hat.

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Denn nun deckt reihum jeder Spieler eine Karte von einem der Stapel auf (je nachdem, in welchem Trimester er sich gerade befindet) und liest dann dort nach, wie viele Wochen er weiter vorgehen darf. Gleichzeitig gibt es dann noch eine Information zu wissenswerten Sachen aus dem aktuellen Trimester. Hier mal 2 Beispiele:

Frequent urination is caused by the pressure of the growing baby on the bladder. Mom has such gas, she could be “pull my finger” champion! Blame it on the fresh Vegies and MOVE AHEAD 2 WEEKS.

Dark green, leafy vegetables contain folic acid which prevents birth defects. Dad was kind enough to pick up sparkling grape juice for New Year’s Eve. MOVE AHEAD 2 WEEKS.

So geht das dann bis zur 39. Schwangerschaftswoche, dann geht es zur Entbindung. Hier werden wieder Karten gezogen, nur das man diesmal nicht Wochen vorwärtsrückt, sondern Zentimeter. Hat man eine Öffnung von 10cm erreicht, kriegt man das Baby und hat gewonnen.
Naja. Mag ja lehrreich und lustig sein, aber das hätte man ja auch irgendwie ein wenig besser verpacken können, oder?


Für wen das alles noch zu anspruchsvoll war: Bingo

Nicht viel einfallsreicher ist da das “Storchen-Bingo”, welches man auf einer “Baby Shower”- Party (eine in Amerika übliche Geschenkparty für eine werdende Mutter) spielen soll. Geht halt wie normales Bingo, nur dass auf den Karten Begriffe wie “Rassel”, “Seife” oder “Hebamme” stehen.

Spiele im XXL-Format

Schon als Kind haben mich die großen Schachfelder und -figuren in Parks fasziniert, da kommt gleich ein ganz anderes Spielgefühl rüber, wenn man während dem Grübeln um den Spielplan läuft und das Geschehen aus einer ganz anderen Perspektive sieht.
Nur dumm, dass ich kein Schachfan bin, aber dafür gab es “damals” ja auch schon große Mühle”bretter”. Später hab ich dann in Ulm auch ein “Mensch ärger dich nicht”-Feld entdeckt, bei dem man auch mal echte Menschen als Spielfiguren einsetzen kann. Sehr lustige Sache. Gerade für kleine Kinder sind solche großen Spiele was ganz besonderes und auf Spielemessen kommen auch immer öfter solche XXL-Varianten zum Einsatz, um den Leuten die Spiele näher zu bringen. “Heckmeck am Bratwurmeck” hat in groß z.B. richtig was her gemacht (hier gibts Bilder), oder auch die überaus knuffigen Schafe von “Haste Bock“:

haste_bock_xxl

Für Kindergärten, Freizeitgruppen oder einfach Leute mit einem etwas größeren Geldbeutel gibt es eine Auswahl solcher XXL-Spiele mittlerweile auch zu kaufen, ich versuche mal eine kleine Liste zusammenzustellen, man darf das gerne in den Kommentaren ergänzen.

Vorbildlichster Verlag im XXL-Bereich scheint Zoch zu sein, deren Spiele aber auch einfach am Besten zur Vergrößerung geeignet sind.
Beim Kinderspiel Maxi Zicke Zacke Hühnerkacke (hier das kleine Original für etwa einen zehntel des Maxi-Preises) schlüpfen die Spieler selber in die Rolle der Spielfiguren, die in diesem Spiel eben Hühner sind. Damit man das nicht aus den Augen verliert, gibt es für jeden Spieler dann auch noch ein Huhnkostüm, was das Spiel dann wirklich zu einem ganz neuen Erlebnis macht.

zicke_zacke

Aus Dicke Luft in der Gruft wird Mächtig Dicke Luft in der Gruft und das ist dann auch die Version, die ich auf der Spielmesse in Essen selbst gespielt habe. Es handelt sich um ein Memory-Spiel, das um ein paar interessante Kniffe erweitert wurde und hat echt Spaß gemacht. Vor allem aber, weil die XXL-Version haptisch ein Genuss war. Die Grabdeckel (es geht darum, seine Vampire in bequemen Särgen vor dem Sonnenlicht zu schützen) sind nicht einfache Spielkarten, sondern echte Holzplatten, die Gräber haben tatsächlich Vertiefungen, um die Vampire darin abzulegen und die Holzpflöcke sind nicht einfache Holzstäbchen (wie die Straßen in der Holz-Siedler-Version), sondern wunderschöne angespitzte Äste. Das alles hat natürlich seinen Preis, aber dafür bekommt man auch was geboten.

gruft

Wir bleiben immer noch beim Zoch-Verlag, die mit Villa Paletti ein nettes Geschicklichkeits-Spiel auf dem Markt haben, das sicher schon als Klassiker durchgeht (übrigens Spiel des Jahres 2002). Hier bin ich nicht wirklich sicher, ob es wirklich eine Maxi-Version braucht, aber wem das Original zu klein ist und darum lieber auf bis zu 80cm Höhe kommen will, der ist mit Palazzo Paletti gut bedient.

palazzo_paletti

Ein weiteres Geschicklichkeitsspiel aus dem hause Zoch ist Bamboleo, welches es natürlich auch in der Maxi-Variante gibt.
Was mir jetzt noch fehlt ist die Hamsterrolle in XXL, aber dafür bräuchte man dann echt einiges an Platz…

So, genug von Zoch.

tipp-kick-ballVerlassen wir auch mal kurz den Bereich der Spiele mit XXL-Preis und schauen uns mal im billigeren Segment der XXL-Spiele um. Sehr cool finde ich da zum Beispiel den “lebensgroßen” Tipp-Kick-Ball, mit dem man dann richtig Fußball spielen kann. Für nur 10 Euro eine schöne Idee.

Was ich nicht wirklich finden konnte waren XXL-Mikado-Stäbe. Kann doch nicht sein, dass die größten, die es zu kaufen gibt “nur” einen halben Meter lang sind, oder? Wobei das ja immerhin schonmal ein Anfang ist und ich bei nem Preis von (derzeit) 6 Euro echt am überlegen bin, ob es nicht mal Zeit für ein Mikado-Spiel in unserem Haushalt wäre. Alternativ gehen übrigens auch Bambusstäbe (gesehen auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart):

mikado_bambus

Mit dem klassischen Schaumstoff XXL-Würfel beenden wir nun wieder das Billigsegment und widmen uns wieder den Klassikern unter den Spielen.

Neben dem oben genannten Schachfeld (zzgl. der Figuren natürlich) und dem ebenso obligatorischem Mühlefeld gibt es dann dann zum Beispiel noch ein “Vier gewinnt” in Übergröße.

Spiele für Informatiker

Es ist ja bekanntlich so, dass sich in der Zunft der Spieleerfinder sehr viele Mathematiker und Informatiker befinden. Denn um das Spiel wirklich ausgewogen, gerecht und bis zum Ende spannend zu bekommen, müssen alle Parameter exakt aufeinander abgestimmt sein und da ist eine solche Vorkenntnis eben hilfreich.

Aber Spiele “von Informatikern” sind ja nicht immer unbedingt Spiele “für Informatiker”. Aber genau denen werde ich mich hier jetzt heute einmal widmen.

Logische Gatter mit Domino-Steinen

Fangen wir aber mal ganz harmlos an: Jeder kennt sicher Domino und viele werden es auch nicht nur als Anlegespiel gespielt haben, sondern (wie man es dann später (oder früher, je nach Geburtsjahr) auch auf RTL an diversen Domino-Days bewundern durfte) auch als große Dominokette, die man dann genüsslich mit einem kleinen Fingerschnipsen beim Zusammenfallen beobachten konnte. Wir hatten damals einen ganzen Eimer solcher extra dafür gemachten Plastiksteine (mittlerweile würde ich dann aber zu den schickeren Holzsteinen im Leinensack greifen) und bauten die wildesten Parcours.

Aber was macht nun ein Informatiker, wenn er solche Steine in die Finger bekommt?
Er baut einfach mal OR-, AND- und XOR-Gatter nach. D.h. zwei Dominoketten laufen zusammen und im XOR-Gatter fällt die Ausgangskette nur um, wenn die Eingänge nicht beide (zeitgleich) angestoßen wurden:


C lernen für Kinder: C-Jump

Aber bis zu diesem Stadium ist es ein weiter Weg und da jeder mal klein anfängt gibt es mit “C-Jump” ein Spiel, dass Kindern die ersten Schritte in die Programmiersprache “C” (und damit in die Programmierlogik allgemein) erleichtern soll.

c-jump

Für ausgewachsene Informatiker ist das aber eher nichts, da der Code dann doch recht frei ausgelegt wird (wie man den Regeln und der FAQ entnehmen kann), lustig find ich es aber trotzdem…

(via coolestGadgets)


Wegoptimierung mit Robotern: Ricochet Robots

Was ich am Programmieren so toll finde, ist, dass man vor einem Problem sitzt und dieses erstmal nur in seinem Kopf grob zu lösen versucht. Dabei muss dann auch mal um die Ecke gedacht werden, es muss optimiert werden (jeder Informatikstudent war sicher irgendwann einmal mit Wegstreckenoptimierung beschäftigt) und dann ist das ganze auch noch relativ abstrakt.

Und genau all das gibt es in “Ricochet Robots“, einem Spiel für theoretisch unbegrenzt Spieler, in dem es darum geht, einen Roboter in möglichst wenigen Zügen von Punkt A zu Punkt B zu bekommen, wobei andere Roboter als Hilfe genommen werden dürfen.

ricochet

Sieht dann so aus: Auf dem Spielplan sind verschiedene Ziele markiert, von denen eines zufällig gewählt wird. Nun gilt es, einen bestimmten Roboter dort hin zu bekommen. Dafür dürfen alle Roboter gezogen werden. Ein Zug ist dabei: Laufe in eine der vier Richtungen bis du gegen eine Wand oder einen anderen Roboter läufst. In der Bewegung einfach stehenbleiben ist nicht, da der Roboter keine Bremsen hat. Darum reicht es auch nicht aus, nur über das Ziel drüber zu fahren, auch hier muss man stehen bleiben. Oft ist es dann so, dass man erstmal andere Roboter als Blocker platzieren muss, oder abwechselnd Roboter bedient.
Interessant wird das ganze nun dadurch, dass sich dieses ganze Roboterbewegen nur in den Köpfen der Spieler abspielt. Alle Spieler sitzen also um das Spielbrett rum und stellen sich gleichzeitig vor, wie man das denn nun am besten gelöst bekommt. Sobald ein Spieler eine Lösung hat,d ie ihm zusagt, nennt er laut die Zahl seiner Züge und eine Sanduhr wird umgedreht (1 Minute?). In der Zeit haben nun alle Spieler noch Zeit, weiter über das Problem nachzudenken und die Zugzahl zu unterbieten. Wer am Ende die niedrigste Zahl genannt hat, darf endlich mal einen Roboter in die Hand nehmen und den anderen seine Lösung präsentieren. Klappt es, bekommt er einen Punkt und es geht in die nächste Runde. Hier kann man das übrigens online ausprobieren (Informatiker programmieren ihre Spiele ja gerne nach, ich spreche da übrigens aus Erfahrung), der Charme bleibt da aber auf der Strecke…
Ich find das Spiel wirklich richtig klasse, da ich eh ein Freund von Knobelaufgaben bin und man hier ordentlich um die Ecke denken muss (das ganze kann dann noch durch Spezialwände gesteigert werden, die nur für Roboter bestimmter Farbe gelten und diese beim Auftreffen um 90 Grad ablenken). Allerdings ist es hier nicht wirklich leicht Mitspieler zu finden, da es auch eine Sache von Training ist und ein Neuling oft nicht wirklich mitkommt. Aber wo ich diese Zeilen hier tippe, kribbelt es mir echt unter den Fingern…
Und wenn es irgendwann doch mal zu langweilig werden sollte, kann man ja auch eine dieser 54 anderen Varianten ausprobieren, die noch einen weiteren Roboter (der dem Spiel beiliegt) mit einbeziehen.


Noch mehr Roboter, diesmal mit Interaktion: Robo Rally

Und wo wir schon bei Robotern sind: “Robo Rally” ist auch so ein Spiel, dass wie für Informatiker gemacht scheint. Hier gibt es mehrere varianten, wie man das Spiel spielen kann (“Capture the flag” im Team-Modus dürfte der angesprochenen Zielgruppe bekannt vorkommen), wir spielen eigentlich fast immer die “Checkpoints abfahren und als erster im ziel ankommen”-Variante.

roborally

Und zwar geht das dann so, dass jeder Spieler einen Roboter hat, den er in einer relativ variabel aufgebauten Fabrikhalle zu bestimmten Punkten steuern muss. Dafür hat er Karten auf der Hand, mit denen er seinen Roboter programmieren kann. Die da wären: Vorwärts gehen (1,2 oder 3 Schritte), Zurück gehen (1 Schritt), drehen (90, 180 und 270 Grad). Von seinen Handkarten muss nun jeder Spieler gleichzeitig 5 Karten in seiner gewünschten Reihenfolge verdeckt vor sich in die Programmeinheit legen. Ist das geschafft, kommt der Spaß: Alle Roboter arbeiten gleichzeitig ihr Programm ab (jeder Roboter zuerst die erste Karte, wobei ein aufgedruckter Wert da die Reihenfolge angibt, in der die einzelnen Roboter fahren), dann jeder die zweite und so weiter. Und dabei kommt es dann öfter mal vor, dass sich Roboter über den Weg laufen und dann vermutlich über den Spielplan schieben, was das vorher vom Spieler ausgedachte Programm zu einem Desaster werden lassen kann (oder er hat sich schon fast gedacht, dass er geschoben wird und das schon mit einprogrammiert). Noch schlimmer wird es dann, wenn man auf eins der vielen Förderbänder geschoben wird (oder versehentlich draufläuft, denn auch ohne böses Zutun der Mitspieler kommt nicht immer alles so, wie man es sich gedacht hat, da auch hier alle 5 Züge nur im Kopf geplant werden dürfen und da dann mal eine Drehung falsch berechnet oder ein Element auf dem Spielplan nicht beachtet wird) und man noch weiter vom eigentlichen Plan abkommt. Dann heißt es oft nur noch: Beten, dass man nicht in ein Loch fällt, oder zwischen Laserstrahlen kommt. Während das Loch den Roboter komplett zerstört und man am letzten Checkpoint wieder anfangen muss (so man denn noch ein Leben hat), sorgt der Laser für Schadenspunkte. Mehr Schadenspunkte sorgen für weniger Karten auf der Hand, aus denen man wählen kann, was dann gerne in noch mehr Schadenspunkt führt. Und das führt dann dazu, dass der Programmspeicher nicht mehr komplett gelöscht wird, sondern Karten für die nächste Runde liegen bleiben müssen, was in den aller seltensten Fällen gut geht. Aber man kann sich ja auch reparieren.
Ach ja. Jeder Roboter ist auch noch mit einem Laser ausgestattet, mit dem man andauernd auf andere Roboter schießt. Und wenn man will, kann man auch noch mit zusätzlichen Karten spielen, mit denen man seine Roboter ausbauen kann, so dass sie z.B. auch seitwärts gehen können.
Alles in allem ein fantastisches Spiel, welches eine unbedingte Empfehlung bekommt (auch, wenn es nur auf englisch zu haben ist, solange man nicht mit den Ausbaukarten spielt, ist das komplett egal, da gibt es außer der Anleitung nicht viel zu lesen). Kaufen! Spielen! Jetzt!


Schach mit Laser – die perfekte Kombination: Deflexion und Laser Battle

Wenn eben im Spiel von “Laser” die Rede war, dann meinte ich natürlich keinen echten Laser. Den muss man sich denken. Wenn man aber lieber mit echtem Laser spielen kann, wäre wohl Deflexion ein gutes Spiel. Da hatte ich hier schonmal drüber geschrieben. Passt hier auch ganz gut, da es früher ja auch mal ein sehr beliebtes Spiel gab, bei dem man Spiegel setzen muss, um ein bestimmtes Ziel mit einem Laser zu treffen. Un genauso ist Deflexion auch, quasi Schach (ja, nur für zwei Spieler) mit Spiegelfiguren und echten Laserstrahlen. Gibts leider nicht in Deutschland zu kaufen und ist dann mit den Versandkosten ganz schön teuer, aber evtl. taugt ja auch das Spiel “Laser Battle” was, das ich bei Amazon gefunden habe. Scheint ein ähnliches Prinzip zu haben.


IT Crowd empfiehlt: War On Terror

Fragt man sich, was für Spiele ein typischer Klischee-Informatiker wohl gerne spielt, kommt man an “IT Crowd” (wer es nicht kennt: Unbedingt ansehen!) sicher nicht vorbei, geht es in dieser urkomischen Serie doch um zwei Informatiker, wie sie nerdiger nicht sein können. Darum sind im Büro auch alle Möbel bis oben hin mit lauter Technik-Spielereien, Sammelfiguren, altem Computerschrott und mehr gefüllt (teilweise sogar von den Fans). Und natürlich auch mit Spielen:

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Neben dem “Geheimnis der Abtei” (ein Deduktionsspiel ähnlich Cluedo, hat mir aber nicht ganz so zugesagt) und “Zug um Zug” (hier empfehle ich die “Zug um Zug Europa“-Ausgabe) gibt es da dann auch noch “War On Terror“, welches die beiden in einer Folge dann auch tatsächlich gespielt haben:

it-crowd_war_on_terror

Das war für mich dann der Auslöser, mich über das Spiel doch mal etwas mehr zu informieren (hatte vorher nur vage was von gehört) und war dann gleich begeistert, da da mein Humor ziemlich gut getroffen ist. Einfach mal auf der Webseite vorbeigucken, dort gibt es auch die kompletten Regeln zu lesen.

We live in complex times. Thankfully, we’ve been given clear labels that explain the refined and enlightened world of geo-politics: Terrorists, tyrants, evil, weapons of mass destruction. If you can follow Star Wars, you can understand the news.
Unfortunately, War on Terror, the boardgame isn’t so straightforward. In our world there is no black & white.
Deception is encouraged, hypocrisy is the norm and the only true ally is money. Empires fi ght empires, empires fight terrorists, empires fund terrorists and some empires even become terrorists.
Confusing and unfair? You bet it is. Luckily, it’s just a game…

Die Weltkarte als Spielplan zeigt schon an: Hier geht es darum, die Weltherrschaft zu erlangen. Leider ist das alles nicht mehr so leicht wie in der guten alten Risiko-zeit, denn immerhin leben wir in einer Welt, die von Terroristen aufgemischt wird. Und so gibt es die natürlich auch in diesem Spiel. Zudem kann sich jeder Spieler spontan dazu entscheiden, auch zu den Terroristen zu wechseln und dort (gemeinsam mit allen bisherigen Terroristen) gegen die “Guten” zu kämpfen.

evilUm das ganze noch realistischer zu machen, gibt es ein Glückrad, mit dem die Achse des Bösen ermittelt wird. Der entsprechende Spieler muss dann eine Skimaske aufsetzen, auf der groß “EVIL” steht und hat mit den Konsequenzen zu leben (die nicht nur negativ sind, denn wenn man eh schon als Schurke angesehen wird, darf man ja auch so richtig böse sein).

Ich hab das Spiel bisher nur einmal gespielt und da war der Eindruck ziemlich zwiespältig. Irgendwie war das ganze dann doch noch nicht richtig ausbalanciert. Aber die Macher arbeiten gerade fleißig an Version 2.sich mit dem Spiel nicht erwischen lassen, denn in Kent (Großbritannien) wurde es (mit anderen Sachen) konfisziert, da die Skimaske für kriminelle Machenschaften genutzt werden könnte. Hier die ganze News (via Boing Boing)


Vom Monitor auf den Tisch: Tetris Tower

tetrisUnd dann gibt es ja noch die analoge Umsetzung von einst digitalen Computerspielen. So gibt es zum Beispiel mit “Tetris Tower” ein Spiel, welches grob an “Vier gewinnt” erinnert und mit Tetris-Steinen gespielt wird.
Kleine Lampen geben dabei an, welches Teil als nächstes angelegt werden muss. Wird eine Reihe vervollständigt, kriegt der Spieler, der dafür den letzten Stein eingeworfen hat einen Punkt. Hab ich noch nicht gespielt und gerade erst bei meinen Recherchen entdeckt. Falls jemand Erfahrungen mit dem Teil hat, darf er sich gerne in den Kommentaren melden.
Ebenso wie alle anderen, die weitere Spieletipps für Informatiker haben.


Auch Google ist ein Spielzeug

Abschließend noch ein Blick weg von den Brettspielen, denn auch nur mit dem Internet kann man sich ja spielend beschäftigen, wie Robert von “a waste of words” hier zeigt: Die 10 lustigsten Gesellschaftsspiele der Google-Ära

Themenabend: Welttag des Designs

Letzter Beitrag für heute, versprochen. Aber ich muss am Anfang ja ein wenig Content schaffen und bevor die Kategorie “Themenabend” leer bleibt, füll ich die eben auch noch.
Worum gehts? Wenn einem das Spieleregal überquillt, dann erleichtert das einem nicht unbedingt die Wahl, welches Spiel man denn nun spielen soll. Da hilft ein Themenabend, an dem man eben nur Spiele zu einem bestimmten Thema spielt. Wir haben so z.B. schon gemeinsam den Abend der Bundestagswahlen mit Prognosen gucken und dazu thematisch passenden Spiele verbracht (dazu dann im Mai mehr, wenn in Frankreich gewählt wird). Und dazu will ich hier immer mal wieder tagesaktuelle Anregungen geben und dabei gleichzeitig ein paar Spiele kurz vorstellen, ohne gleich aufwändigere Kritiken zu verfassen.

Und da heute der Welttag des Designs ist (René sollte sich was schämen, dass ich sowas aus dem Radio erfahren muss), gibts heute drei schön anzuschauende Spiele. Reicht nicht ganz für nen vollen Spieleabend, aber ihr habt da sicher auch noch andere schöne Spiele rumstehen, oder? Vorschläge gerne in den Kommentaren.

Den Anfang macht natürlich ein Spiel von LudoArt. Hier ist der Name wirklich Programm, denn jedes der Spiele ist ein wahres Kunstwerk. Meist sind die Spielelemente aus Holz (wie z.B. bei Fragile), oder auch mal aus Zinn (wie bei dem unwahrscheinlich schönen, aber dann auch eben 100 Euro teuren Black Elephant).
Die Preise sehen dann natürlich auch entsprechend aus und so befindet sich bisher nur “Ganster” in meinem Besitz.

Gangster

Bei Gangster gibt es (außer der üblichen Holzschachtel und der Spielfiguren) nichts aus Holz, dafür aber echte (entschärfte) Patronen und echte Kunstwerke als Spielplättchen. Die Zeichnungen der bekannten Gangster (und ein paar Gastfiguren, wie dem Spieleautor und -grafiker) stammen allesamt aus der Feder von Robert Nippoldt und stammen aus seinem gleichnamigen Buch “Gangster. Die Bosse von Chicago“, für das er vom Deutschen Designer Club und mit dem Red Dot Design Award 2006 ausgezeichnet wurde (mehr dazu auf der Website zum Buch, die auch etliche Bilder bereit hält).

Don als GangsterIm letzten Jahr wurde das Spiel auf der Spielemesse in Essen vorgestellt, wo man sich dann auch vom Künstler zeichnen lassen konnte. Das Ergebnis will ich euch natürlich nicht vorenthalten (nein, ich rauche nicht).

Kurz noch zum Spiel: Es ist ein ziemlich kopflastiges Spiel, lange Grübelphasen bleiben nicht aus. Besonders zu zweit lässt es sich sehr gut spielen, maximal zu viert.

Der Themenabend geht weiter mit “Das Spiel” (ja, das heißt wirklich so. Mit der doofen Amazon-Suche nicht wirklich eicht zu finden…).

Das Spiel

Eigentlich ist der Name aber komplett falsch, denn es handelt sich hier nicht um ein Spiel, sondern um das Material für ganz viele Spiele. Und dieses Material sieht exakt so aus: 166 Würfel und eine Grundfläche, auf der die Würfel zu einer Pyramide gestapelt werden können. Und dazu gibt es dann in der Anleitung 6 verschiedene Spielregeln, auf der Hersteller-Website “regelmäßig” neue (momentan sind es vier) und im Internet etliche mehr (z.B. dieses pdf mit 57 Varianten). Wem das noch nicht reicht, der kann auch noch das Erweiterungspaket “55” kaufen, in dem (dreimal dürft ihr raten) 55 neue Würfel und 2 neue Spielvarianten zu finden sind. Und da es diese Erweiterungen auch noch in 6 verschiedenen Farben gibt, lässt sich da einiges an Würfeln zusammenkaufen…
Optimal spielen sich die meisten Spiele übrigens zu dritt (der Pyramidenform sei Dank), mehr oder weniger Spieler sind aber auch möglich. Mein Favorit ist übrigens “Abquetschen” (aus der Originalspielregel).

Und da aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind, kommt hier noch ein formschönes Spiel. Es handelt sich um das Importspiel (Versand nochmal genauso hoch wie das schon nicht gerade billige Spiel, heieiei) “Deflexion” und ähnelt einem alten Computerspiel-Klassiker, in dem man mit Hilfe von ein paar Spiegeln einen Laser auf ein bestimmtes Ziel richten musste.

Deflexion

Hier geht das sehr ähnlich. Zwei Spieler spielen auf einem Schachbrett-ähnlichen Spiel gegeneinander und bewegen oder drehen ihre Spielfiguren nach bestimmten Regeln. Diese Spielfiguren sind nun zum größten Teil mit Spiegeln ausgestattet. Nach jedem Zug muss der Spieler seinen (echten) Laserstrahl aktivieren. Dieser wird im idealfall so durch eigene und fremde Spiegel abgelenkt, dass er am irgendwann eine Figur an einer “spiegelfreien” Stelle trifft. Diese Figur kommt dann aus dem Spiel, handelt es sich um den Pharao (quasi der König aus Schach), so ist das Spiel gewonnen (es sei denn, man hat eine Kleinigkeit übersehen und dummerweise den eigenen Pharao getroffen. Dann hat man natürlich verloren…).

Ist natürlich auch wieder ein reines Grübler-Spiel, in dem es gilt, die richtige Strategie zu finden und sich da möglichst nicht vom Gegner stören zu lassen. Ist aber deutlich schneller und spannender als Schach. Die Deflexion-Website hält noch ein paar mehr Fotos und Videos parat (will bei mir aber gerade nicht so richtig laden).

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